Deutsche Moscheen
Die meisten Moscheen in Deutschland sind in Hinterhöfen und Gewerbegebieten versteckt.
Seit einigen Jahren werden aber auch große, repräsentative Moscheen gebaut. Heftige Konflikte sind die Folge.
Für die einen religiöse Heimat und Zeichen eines neuen Selbstbewusstseins, sind sie für die anderen der architektonische Ausdruck einer schleichenden Islamisierung. Minarette werden zu Bajonetten des islamischen Fundamentalismus hochstilisiert und deren Bauhöhe zum Gradmesser von Integrationsverweigerung. Das war nicht immer so.
Noch vor gut 100 Jahren wurde Moscheearchitektur als Bereicherung empfunden und zur Verschönerung des Stadtbildes eingesetzt.
Ganze Fabriken und Kraftwerke wurden – wenn auch wenig pietätvoll – im Stil muslimischer Gotteshäuser gebaut und teilweise auch als solche benutzt. In diesem Sinne läßt sich eine deutsche Moscheebautradition bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen die Ausdruck architektonischer Wertschätzung bei gleichzeitiger Abwertung der Muslime selbst darstellt.
Eröffnung: Samstag, 18. April 2015, 16 – 21 Uhr
Dauer der Ausstellung: 19. April – 14. Juni 2015
Öffnungszeiten: Mi. – Sa. 16 bis 19 Uhr
CAT Cologne e.V.
Venloerstr. 24
50672 Köln






