Neues Tahiti
Eine sibirische Reise an die russisch mongolische Grenze
Liebe Freunde, Sammler und Kunstinteressierte,
wir sind zurück aus Sibirien.
Zurück von einer Reise als Wanderausstellung
und Expedition an die russisch mongolische Grenze.
Einer Reise mit einem sowjetischen LKW ZIL 130, Farben,
Leinwänden und der White Cube Gallery Novosibirsk auf der Ladefläche.
Tausende Kilometer durch sibirische Wälder,
das Altaigebirge und die Steppen bei Kosh-Agatsh.
Dutzende Ausstellungen in kleinen Dörfern und unberührten Wiesen.
Kunstdiskurse mit Jak-Hirten, Jurtenbewohnern und sibirischen Kühen.
Eine Reise als neue Peredwischniki – Wanderer und uneheliche
Kinder Paul Gauguins auf der Suche nach einer neuen Welt.
Einem neuen Tahiti.
Drushba narodov und liebe Grüße
Lukas Pusch und Konstantin Skotnikov
NEUES TAHITI ist auch Metapher.
Metapher für eine neue Avantgarde
nach dem Ende der Geschichte.
Ein Experiment nach dem Scheitern des Futurismus
und der Sowjetunion als Gesamtkunstwerk.
Irgendwo.
Jenseits der Hauptstadt.
In Sibirien.
…
Der Suche nach einer anderen, romantischen Moderne.
Einem neuen Tahiti.
aus dem Ausstellungskonzept „Neues Tahiti“
von Lukas Pusch, Wien/Moskau, 2010
