Mittwoch, 8. November, 19 Uhr, Ausstellungseröffnung.
Auf der Einladungskarte stehen die Namen von 30 Künstlern und Künstlerinnen.
In der Galerie, leere Wände.
Eine Wackelskulptur von Stefan Glettler.
Keine Bilder. Nur ein Satz, in großen schwarzen Lettern über die Hauptwand des Austellungsraums gepinselt: „Wer die Kunst liebt, muss den Staat hassen“, aus dem gleichnamigen Manifest, erschienenen 2015, in Heft 1 der Künstlerzeitschrift der Antist.
Und ein Nagel, Gold, 23 Karat, auf der hintersten Wand der Galerie.
Sonst nichts.
Verwirrtes Vernissagenpublikum.
19 Uhr 30, der Galerist Hans Knoll bittet um Aufmerksamkeit und übergibt das Wort.
Ich beginne zu reden…








