Mitte der 2000er Jahre, im Laufe zahlreicher Reisen und Projekte in Sibirien, begann sich Lukas Pusch mit der Pflanzenwelt Sibiriens zu beschäftigen. Was zunächst beläufig auf seinen Fahrten durch die Steppen- und Waldlandschaften entstand, entwickelte sich bald zu einem eigenständigen Projekt. Flora Sibirica geht aber über reine Landschaftsmalerei hinaus. Lukas Pusch stellt sich damit in die Tradition einer verfemten und politisch verfolgten Moderne und setzt ein radikales Zeichen für die Unabhängigkeit und Freiheit der Kunst.





